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Strand in Raul Marin Balmaceda

Badeurlaub in Chile

Badeurlaub in Chile? Das vielseitige Land zwischen Pazifik und Anden, Atacama-Wüste und Feuerland ist zunächst für aktive Trekkingreisen, Mietwagentouren und Wanderungen z. B. im Nationalpark Torres del Paine bekannt. Aber zu den klassischen Naturreisen und Trekkingexpeditionen können kleinere Badeaufenthalte in Chile durchaus kombiniert werden.

Wohin in Chile zum Baden?

Wer einen Badeurlaub in Chile plant, muss sich auf sehr niedrige Wassertemperaturen durch den Einfluss des Humboldtstroms einstellen. Entsprechend eignet sich die lange Pazifikküste eher für Wassersport im Neoprenanzug: Surfer finden hier einige Hotspots zum ausgiebigen Wellenreiten bei 18 Grad Wassertemperatur. Wasserraten, die sich Strandurlaub wünschen, haben einige wenige Strände zur Auswahl, ansonsten gibt es heiße Thermalquellen, Salzseen und attraktive Süßwasserseen in Chile. Generell ist das Wasser an der nördlichen Küste Chiles wärmer als im Süden.

Doch: Wohin nun ins kühle Nass in Chile? Wir haben die Top 8 der Bademöglichkeiten für eine Chile Reise mit Badeaufenthalt zusammengestellt.

1. Heiße Quellen: Termas de Río Blanco

An der Grenze zu Argentinien liegt der Nationalpark Huerquehue. Campingfreunde können hier einen Trip zu den Thermalbädern am Río Blanco unternehmen. Bei bis zu 40 Grad Wassertemperatur macht das Baden in den heißen Quellen nicht nur Spaß, sondern entspannt auch die Muskeln nach einer langen Wanderung.

2. Flussbadestrand des Río Valdivia in Niebla

Der Playa de Niebla ist ein beliebter Strand mit schwarzem Sand. Das einstige Fischerdorf verzaubert heute noch mit seinen bunten Holzhäusern, Folklore-Musik am Wochenende und einen charmanten Fischmarkt.

3. Wie im Toten Meer: Baden in den Salzseen der Atacama-Wüste

San Pedro de Atacama
Lagune bei San Pedro de Atacama

In der Salzwüste Salar de Atacama im Norden Chiles gibt es zahlreiche Lagunen, von denen an in einigen auch baden darf. Durch den hohen Salzgehalt (40%) treibt man in der Laguna Cejar oder Tebinquinche wie im Toten Meer. Das Salz sollte danach von der Haut wieder abgewaschen werden, dazu gibt es Duschen vor Ort, die allerdings mit 15.000 Pesos pro Person relativ teuer sind. Ob das den salzigen Spaß wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Zu beachten ist in jedem Fall, dass Baden nur ohne Sonnencreme erlaubt ist und die Umgebung der Lagunen möglichst barfuß betreten werden sollte.

4. Am schwarzen Vulkanstrand des Lago Villarica

Seenlandschaft Pucon in der Chilenischen Schweiz
Seenlandschaft Pucon in der Chilenischen Schweiz

Vom Strand in Pucón haben Urlauber einen imposanten Blick auf den Villarica Vulkan (Seenregion). Im Lago Villarica kann man während der warmen Sommermonate hervorragend baden, aber auch Kajak fahren und sogar Paragliden. Allerdings kommen in dieser Zeit von November bis Februar reisen sehr viele Touristen nach Pucón. Etwas weniger überlaufen ist in diesem Zusammenhang der Lago Caburgua (etwa 25 km entfernt). Ab März ist es zumeist bereits wieder zu frisch, um in der Gegend zu baden.

5. Deutsche Auswanderer in Chile: Der Lago Llanquihue

Badestrand am Llanquihue-See

1856 gründeten deutsche Siedler die kleine Stadt Frutillar am Lago Llanquihue in der Region Chilenische Schweiz. Neben gepflegten Vorgärten und deutschem Apfelstrudel bekommt man hier kristallklares, warmes Wasser und einen sagenhaften Ausblick auf die Vulkane Osorno und Chalbuco, umgeben von Kiefernwäldern.

6. Der Geheimtipp: Lago Ranco

Noch wenig bekannt, dafür auch noch weitgehend unberührt ist der Lago Ranco (Seen-Region). In seiner Mitte liegt die Isla Huapi, auf der heute noch Huiliche Indianer (Verwandte der Mapuche) leben. Hier kann man Badespaß (angenehme Wassertemperaturen im Sommer) und Kulturreisen in Chile optimal miteinander verbinden.

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7. Strandabenteuer in Chile: Wo ist Baden verboten? Wo erlaubt?

Anakena Beach im Norden der Osterinsel
Anakena Beach im Norden der Osterinsel

An vielen Stränden Chiles ist das Baden aufgrund der starken Strömung nicht erlaubt. Zu den beliebten Pazifikstränden, an es aber erlaubt ist, gehören Bahía Inglesa (Atacama Region), La Serena (Region Kleiner Norden) und Viña del Mar (Ballungsraum Valparaiso). Dort sind die Badezonen während der Saison auch durch Rettungsschwimmer abgesichert. In der Bahía Inglesa warten gleich 5 Strände mit türkisem, warmen Wasser und weißem feinen Sand auf Badenixen: La Piscina, La Virgen, Playa Blanca, El Chuncho und Las Machas. Generell ist es in der Región de Atacama das ganze Jahr über recht sonnig.

Etwas nördlich der „englischen Bucht“ eröffnen sich im Nationalpark Pan de Azúcar weitere Bademöglichkeiten an schönen Stränden, auch im Winter.

Auf der Osterinsel sieht es strömungsbedingt für Schwimmer trübe aus: An Teilen der Küste herrscht zum Teil Steinschlaggefahr. Wasserratten haben nur einen einzigen Strand zur Verfügung: Anakena. Für Surfer sind die hohen Wellen aber ein Traum.

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8. Surfen an Chiles Pazifikküste

Bei Arica, Iquique sowie südlich von Santiago (Pichilemu) und bei Valparaíso finden Surfer geeignete Strände zum Wellenreiten in Chile. Empfehlenswert für Wind- und Kite-Surfer ist die Playa de Pichidangui. Etwas ruhiger und touristisch nicht so überlaufen ist Playa Aguas Blancas bei Maitencillo. Auch die Osterinsel ist bei Surfern populär: Im Sommer empfiehlt sich die Westküste (Caleta Hanga Roa), im Winter die Südküste (Hanga Poukura, bei Ahu Vaihu).