Blick auf Punta Arenas

Punta Arenas

Von Punta Arenas aus steuert man die magischen Ausflugsorte entlang der Magellanstraße und auf Feuerland an!

Patagonische Trekkingwelten, das ist der Grund, warum die meisten Touristen ins südliche Patagonien reisen. Mitten auf der Halbinsel Brunswick hat sich in den letzten 150 Jahren eine Großstadt mit immerhin 120.000 Einwohnern herausgebildet. Direkt an der Magellanstraße und gerade noch auf dem Festland, gegenüber liegt die Insel Feuerland. Eine Großstadt am Ende der Welt? Gibt es dort Tourismus und schöne Ecken zu besichtigen oder nutzen nur Backpacker und Kreuzfahrtausflügler diesen abgelegenen, südlichen Ort als Durchgang für ihre Touren?

Obwohl soweit abgelegen, lebt die Stadt keineswegs hinterm Mond. Denn schon früh hat man erkannt, dass die ehemalige Strafkolonie Punta Arenas recht günstig liegt. Die Magellanstraße war eine der wichtigsten Wasserstraßen für den weltweiten Schiffshandel und der Hafen von Punta Arenas eine wichtige Anlaufstation. Das sprichwörtlich „fahrende Volk“ sorgte für eine gute Durchmischung der Völker und damit auch für eine lebendige Kultur dieser abgelegenen Hafenstadt: Portugiesen, Engländer, russische, jüdische und deutsche Einwanderer haben ihre Spuren hinterlassen. Kulturelle Zeugnisse dieser Vielvölkerschaft kann man in Stadtrundgängen durch Punta Arenas bewundern.

Sehenswürdigkeiten in Punta Arenas

  • Cerementerio Municipal: sehr sehenswerter Friedhof, wo man die Grabinschriften der frühen Einwanderer studieren kann
  • Nao Victoria Museo: Freiluftmuseum, in dem drei nachgebaute Segelschiffe anschaulich zeigen, unter welchen Bedingungen man früher um die Welt segelte
  • Plaza Muñoz Gamero: zentraler Platz, der von weiteren sehenswerten Gebäude umgeben ist  (Kathedrale und Regierungssitz)
  • Palacio Sara Braun: Palast aus dem späten 19. Jahrhundert
  • Costanera del Estrecho: Frische Luft weht einem bei einem Promenadenspaziergang entlang der Magellanstraße entgegen. Dabei kommt man an diesem Schiffsmonument vorbei.
  • Parque del Estrecho de Magallanes: Wiederaufgebautes Fort, das die Verteidigungstechnik der Siedler von damals verdeutlicht
  • Mirador Cerro De La Cruz: Schöner Aussichtspunkt über der Stadt mit Cafés in der Umgebung

Klima und Reisewetter in Punta Arenas

Punta Arenas liegt in der gemäßigten Zone. Klingt gemäßigt? Angesichts einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 6 °C muss die Wind- und Regenjacke auf jeden Fall in den Koffer. Im chilenischen Sommer werden höchstens 14 °C erreicht, was sich auch für Mitteleuropäer nicht nach Sommer anfühlt. Im chilenischen Winter, der gegensätzlich zu unserem liegt, nämlich im Juni und Juli, wird es 3 bis 4 ° C warm oder eher kalt. Der Mai ist der regenreichste Monat in Punta Arenas. Im September schüttet es durchschnittlich am wenigsten im ganzen Jahr.

Aktivitäten/Touren:

Punta Arenas ist ein besonders wichtiger Ausgangspunkt für Backpacker, Trekkingreisende und Schiffstouristen. Von ihrem Hafen fahren die Ausflugsschiffe ihre Touren zu an verschiedenen Orten von Feuerland, wo man inmitten der wilden, einsamen Natur auch Pinguine oder Wale trifft. Hier gibt es auch viele Hostels, wie das Hospedaje Magallanes, wo man auch deutsch spricht, da der Gründer aus Deutschland kommt.

Noch etwas weiter südlich von Punta Arenas aus fahren Sie nach Feuerland, um die einzige Königspinguinkolonie in freier und ursprünglicher Natur zu erleben!

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Ausflugsziele nahe Punta Arenas

  • Isla Magdalena: In dem Naturschutzgebiet, 40 Minuten mit dem Boot entfernt, watscheln riesige Kolonien von Magellan-Pinguinen durch ihre Brutgebiete. Weiter auf der Isla Marta gibt es Seelöwen und Elefnten-Robben zu bestaunen.
  • Francisco Coloane Marine Park: Das Marineschutzgebiet  ist „Wohnsitz“ einer Buckelwalkolonie in den Fjorden der Magellanstraße. Aber auch Orcas, Minkwale, Seelöwen, See-Elefanten, Pinguine, Petrele, Albatrosse, und Kormorane schätzen die Abgeschiedenheit und zeigen sich dort in großer Zahl.
  • Zum Kreuz der Meere: Hier fährt man mit dem Auto von Punta Arenas aus bis zum Ende der Straße, der Routa 9 und wandert 32 km entlang der südlichen Spitze der Halbinsel. Hier gibt es keine Zivilisation und keine Versorgungsangebote. Nur Wetter, Urgewalt, Pinguine und fantastische, urwüchsige Landschaft.