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Surfen, Telefonieren und Stromstecker in Chile

WLAN in Chile: Kostenloser Internetzugang in Chile

In den größeren chilenischen Städten sind Internetcafés zu finden, in denen man kostengünstig surfen kann. Die Tarife bewegen sich zwischen 1,00 und 2,50 Euro pro Stunde. Darüber hinaus bieten einige Bars und Cafés freies WiFi (WLAN) an; das Passwort (contraseña) muss man erfragen oder aber der Zugang ist öffentlich. In den internationalen Ferienorten haben auch viele Unterkünfte und Hotels kostenlose WLAN-Zonen oder Internetplätze. Entsprechend lohnt es sich, das eigene Smartphone oder den Laptop mit nach Chile zu nehmen, wenn man mit Freunden und Familie daheim über Skype kommunizieren oder ein paar Zeilen per E-Mail versenden möchte. Auch Hostels im abgelegenen Punta Arenas etwa bieten kostenfreies WLAN an.

Telefonieren und Surfen via PrePaid in Chile

Chile verfügt über ein modernes Telefonnetz – man kann in jeder größeren Ortschaft von allen öffentlichen Telefonzellen telefonieren. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft wird. Für Inlandsgespräche sind sie ausreichend, für Gespräche ins Ausland bietet es sich aber an, in einen sogenannten Telefonladen zu gehen.

Für die Nutzung von Mobiltelefonen zum Surfen und Telefonieren gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Daten-Roaming mit einem Triband-Handy: Der Mobilfunkanbieter muss das sogenannte Roaming in Chile anbieten. Die Kosten sind allerdings recht hoch, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen.
  • Vor Ort ein Prepaid-Handy (celular de prepago) kaufen: Dann kann man Gespräche aus dem Ausland empfangen.
  • Ein Mobiltelefon (ohne SIM-Lock) mitbringen und mit chilenischer SIM-Karte nutzen: Seit September 2017 ist dafür die vorherige Registrierung des Handys bei einer der Zertifizierungsgesellschaften notwendig. Dazu muss man Marke und Modell des Mobiltelefons, zuweilen auch Ort und Datum des Kaufs sowie die IMEI bereithalten. Anschließend können Sie in Chile eine Prepaid-SIM-Karte (tarjeta prepago) kaufen und diese an Kiosken, Tankstellen oder Handyläden aufladen.
  • Die Aktivierung lässt man sich am besten durch das Personal machen (dazu Einstellungen auf „Spanisch“ stellen).
  • Lokale Anbieter sind Entel (beste Netzabdeckung), Movistar (teure Pakete) und Claro (gutes Netz).
  • Beispiel für eine Prepaid-SIM-Karte (tarjetas prepago) mit Datenvolumen bei Movistar: „Bolsa Multimedia 2GB“ (SIM: 20 Euro): 30 Tage lang 2 GB Volumen, 200 Freiminuten und 200 SMS.
  • Ein Paket „PrePlan“ mit bspw. 4 GB Datenvolumen für 30 Tage bekommt man bei Movistar für für gut 9 Euro ($ 7.000), die Nutzung der sozialen Netzwerke sind unbeschränkt.

Handy-Netzabdeckung in Chile

Generell ist die Netzabdeckung mit 4G (in größeren Städten, sonst 3G) in Chile gut, auch auf der Panamericana ist der Empfang größtenteils gewährleistet. In ländlichen Gegenden ist das Netz nicht flächendeckend vorhanden. Im Nationalpark Torres del Paine oder auf der Isla Navarino gibt es keinen Empfang.

Allgemeines zu Internetgeschwindigkeiten

Erscheint auf Ihrem Display ein 4G, halten Sie sich in einer Gegend auf, in der mobiles Internet mit LTE-Geschwindigkeit angeboten wird. 300 Megabit die Sekunde Download sind möglich. Steht ein G oder E in der Menüleiste, man man mit niedriger Surfgschwindigkeit rechnen. Bei G surft man mit 115 Kilobit Daten pro Sekunde, bei E mit 236 Kilobit pro Sekunde.

Bei 3G (Technik UMTS) kann mit bis zu 384 Kilobit pro Sekunde Surfgeschwindigkeit erwarten. Erscheint ein H auf dem Display (Technik „HSDPA“), surft man mit bis zu 14 Megabit die Sekunde, die Erweiterung H+ bietet 42 Megabit pro Sekunde. Finden Sie den Buchstaben R auf dem Display, ist Vorsicht geboten: Denn R bedeutet abgekürzt Roaming und erscheint, sobald Sie in nicht im inländischen Netz surfen. Roamingkosten machen die Internetkosten dann richtig teuer.

Stromadapter für Reisestecker in Chile

Die Spannung in Chile beträgt 220 Volt/50 Hz. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen meistens ohne Adapter. Lediglich für die sogenannten Schuko-Stecker (wie man sie oft an den Netzteilen von Laptops hat) benötigt man einen Adapter (adaptador) für Flachkontakte:

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