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Torres del Paine, Patagonien, 2012
Blumenwiese im Torres del Paine Nationalpark

Reisegesundheit und Impfungen für Chile

Hier informieren wir Sie zu Reisekrankheiten durch Stechmücken, Impf-Empfehlungen, und gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen für Ihren Chile-Urlaub!

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Weitere Gesundheitstipps für Chile-Urlauber

  • Impfpass mit nach Chile nehmen!
  • Beachten Sie die Immunisierungszeiten bei Impfungen. Gelbfieberimpfungen müssen mind. 10 Tage vor Abreise erfolgen.
  • Leitungswasser: Die verbreitetsten gesundheitlichen Probleme betreffen in der Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder ungewohntes Essen.
    Zur Vorbeugung sollten Sie in Flaschen abgefülltes Wasser kaufen, das Sie auch zum Zähneputzen und Geschirrspülen verwendet können. Alternativ können Sie Ihr Trinkwasser filtern und abkochen. Zur Desinfektion von Leitungswasser gibt es Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis, die Sie z. B. in Apotheken (farmacias) oder Ausrüstungsläden erhalten.
  • Trekkingtouristen in beispielsweise Feuerland können Ihre Wasservorräte bedenkenlos in Flüssen und Quellen auffüllen. Die Tourenleiter wissen, welches Wasser gefahrenlos getrunken werden kann.
  • Speisen sollten vor dem Verzehr gekocht oder richtig durchgebraten sein, Obst möglichst schälen. Besondere Vorsicht gilt bei sehr preisgünstigen Angeboten an Straßenständen. Zudem wird vom Genuss roher Meeresfrüchte abgeraten.
  • Sonnenschutz für Chile: Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in vielen südamerikanischen Gegenden wesentlich höher als in Deutschland! So sollte man einen Hut und Sonnenbrille tragen. Außerdem empfiehlt sich, besonders im Hochgebirge (auch bei bewölktem Himmel), die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr.
  • Prophylaktischer Zahnarztbesuch vor der Abreise: Minimiert das Risiko einer Zahnerkrankung vor Ort. In diesem Fall ist das Infektionsrisiko vor Ort recht hoch.
  • Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

    Reisekrankenversicherung für Chile

    Darüber hinaus raten wir dringend zum Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei leicht Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen.

    Medizinische Versorgung in Chile

    Es ist zu beachten, dass der gesundheitliche Standard in Chile zwar als verhältnismäßig hoch angesehen werden kann. Die medizinische Versorgung ist aber zumeist nur in großen Städten mit europäischen Standards vergleichbar. In ländlichen Gebieten hingegen weist die medizinische Infrastruktur große Lücken auf. Die Apotheken gelten aber als gut ausgestattet und bieten zahlreiche Medikamente im Unterschied zu Deutschland rezeptfrei an.

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    Höhenprobleme und Höhenkrankheit

    Durch die unterschiedlichen Landesregionen Chiles und die damit verbunden großen Höhenunterschiede im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab etwa 3.000 m Höhe Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

    Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie ihr Tempo eventuell zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

    Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. In Chile ist die Anwendung von Coca-Blättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Im gemäßigten Fall werden die Blätter mit heißem Wasser zum sogenannten Mate de Coca aufgegossen, welcher dann unter Zusatz von Zucker literweise getrunken werden kann.

    Als sozusagen verschärfte Form dieser Anwendung kann man es aber auch der einheimischen Landbevölkerung gleichtun und sich einige Coca-Blätter zusammen mit einer Art natürlichem Katalysator in den Mund stecken und diese stundenlang kauen. Dies ergibt eine wesentlich stärkere Wirkung und hilft tatsächlich gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein, ist allerdings geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen.

    Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass der Konsum von Coca-Blättern absolut ungefährlich und in Nordchile legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

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