Bergsteigen

Alpinismus und Bergsteigen in Chile

Die Bergexpedition auf die technisch einfachen, schneebedeckten Vulkane im Dreiländereck von Chile, Bolivien und Peru bieten dem Gelegenheitsbergsteiger und alpinem Touristen die Möglichkeit, gleich mehrere 6.000er in sein Tourenbuch zu schreiben.

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Chile • Bolivien

Acotango (6052 m), Parinacota (6342 m) und Sajama (6542 m)
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  • Drei 6000er inkl. höchster Gipfel Boliviens
  • Faszinierende Salzwüsten und Lagunen im Altiplano
  • Akklimatisationstouren und -gipfel in Nordchile
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Chile

Ojos del Salado (6893 m) – Zum höchsten Vulkan der Erde
20 Tage Expeditionsreise ab 4990 EUR

  • Zweithöchster Gipfel Südamerikas im „Dach der Anden“
  • 3 Akklimatisationsgipfel: Cerro Soquete (5410 m), Vulkan Lascar (5640 m) und Cerro Vicuñas (6067 m)
  • Einzigartiges Zelttrekking in der Atacama-Wüste

Bergsteigen in Chile – Die Kompressorroute am Cerro Torre

Versuch 1: Der italienische Spitzenbergsteiger Cesare Maestri und der österreichische Kletterer Toni Egger unternahmen 1959 die umstrittene Erstbesteigung der Cerro Torre. Toni Egger verunglückte tödlich. Der patagonische Cerro Torre galt als unbezwingbar.

Versuch 2: Cesare Maestri bohrte die 300 Bohrhaken zählende Kompressorroute im Jahr 1970 in den patagonischen Granit der Südwest-Flanke des Cerro Torre. Den höchsten Punkt des Berges, den Gipfeleispilz, erkletterten er und seine Kameraden nicht.

Die Erstbegehung: Zur ersten anerkannten Besteigung des Cerro Torre kam es 1974 durch eine von Casimiro Ferrari geleitete Expedition. Diese Besteigung des Cerro Torre gilt als die erste zweifelsfrei dokumentierte Besteigung. Der Gipfeleispilz wurde erklettert und ein Beweisfoto vom Gipfel existiert.

Die schicksalhafte Maestri-Egger-Route auf die patagonischen Granitnadel Cerro Torre konnte trotz neuester technischer Hilfsmittel 46 Jahre lang von keiner Seilschaft erfolgreich wiederholt werden.

Die Bezwingung der Kompressorroute (VIII/A1)

Vom 21. bis 24. Januar 2008 gelang Colin Haley und Rolando Garibotti die erste vollständige Überschreitung des Torre-Massivs. Die deutsche Alpinistin Dörte Pietron durchstieg im Dezember 2008 als erste Frau die Westwand des Cerro Torre und ist damit die erste deutsche Kletterin auf dem Gipfel.

Die erste Durchsteigung der Südostwand entlang der Kompressorroute (VIII/A1) gelang am 16. Januar 2012 den beiden Nordamerikanern Hayden Kennedy und Jason Kruk. Sie kletterten ein Stück der Schlüsselstelle technisch.

Kennedy und Kruk schlugen bei ihrem Abstieg einen Großteil der durch Maestri gesetzten Bohrhaken aus der Wand. Die Beseitigung der Haken zerstörte die historische Kompressorroute von Cesare Maestri und Toni Egger.

Am 21. Januar 2012 erkletterten die beiden Österreicher David Lama und Peter Ortner die erste freie Begehung entlang der Kompressorroute (IX+/X-) – in 24 Stunden.


Von El Chalten aus wandern Sie zu den steil in den Himmel ragenden Felsnadeln von Cerro Torre und Fitz Roy. Zu sehen sind eisbedeckte Gipfel, Gletscher, blaue Seen und kristallklare Gebirgsbäche. Die Felsnadeln des Cerro Torre und des Fitz Roy sind über eine Trekking-Route erreichbar. Ein tolle Granit-Szenerie!

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Chile • Argentinien | Patagonien

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  • Berühmte Felsnadeln Fitz Roy und Cerro Torre