Literatur

Zu Chile gibt es eine große Anzahl von Büchern. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.



 

Reiseführer Chile



Chile und die Osterinsel von Malte Sieber

Sorgfältige Beschreibung aller sehenswerten Städte, Orte und Landschaften in Chile, vom Großen Norden bis nach Feuerland. | Umfassende Erläuterung von Geschichte, Kultur und Gegenwart der Osterinsel sowie Beschreibung Ihrer Highlights. | Unterkunftsempfehlungen in allen Preisklassen: von der preiswerten casa familiar bis zum absoluten Luxushotel. | Unterwegs in Chile: Informationen zu allen Verkehrsmitteln. | Kulinarische Tipps: von chilenischem Lachs über mariscos y pescados bis zum Weinbau in Chile, dazu empfehlenswerte Restaurants.
| Extra-Kapitel zu Outdoor-Aktivitäten: Canyoning, Paragliding, Bergsteigen, Skilaufen, Fischen, Reiten u.v.m. | Ausführliche chilenische Landeskunde. | Zahlreiche Stadtpläne sowie Übersichtskarten zu allen Regionen. | Kleiner Sprachführer Spanisch für Chile. | Abstecher nach Argentinien: Ushuaia, Rio Grande, Calafate, Parque Nacional Los Glaciares und das Fitzroy-Massiv.


 

Lonely Planet Reiseführer Chile und Osterinsel von Carolyn McCarthy (MairDuMont Verlag)

Mit dem Lonely Planet Chile & Osterinsel auf eigene Faust durch das Reich der Anden! Etliche Monate Recherche stecken im Kultreiseführer für Individualreisende. Auf mehr als 500 Seiten geben die Autoren sachkundige Hintergrundinfos zum Reiseland, liefern Tipps und Infos für die Planung der Reise, beschreiben alle interessanten Sehenswürdigkeiten mit aktuellen Öffnungszeiten und Preisen und präsentieren ihre persönlichen Entdeckungen und Tipps. Das schmale Land steckt voller Superlative: die trockenste Wüste der Welt, der höchste aktive Vulkan, das größte Geysirfeld der Erde. Die vier Experten um Carolyn McCarthy haben vor Ort Unterkünfte und Restaurants für jeden Geldbeutel recherchiert und zusammengestellt: von Low Budget-Surf-Hostals über Zimmer bei einheimischen Familien bis zu luxuriösen Dachterrassen- Zimmern, vom Empanada-Stand über urige Garküchen-Grills bis zum superangesagten Gourmettempel in Santiago. Und zahlreiche Infos für Sightseeing, Aktivurlaub und Relaxen. Kulturell Interessierte können das Mysterium der polynesischen Osterinsel-Skulpturen und den Charme hübscher Kolonialstädte entdecken. Aktivurlaub? Bestens – Chile bietet malerische Radstrecken, erstklassige Skigebiete, Wanderwege und Bergsteigertouren, Flüsse, Seen und Fjorde zum Raften und Kajakfahren und vor allem die Küste im Norden zum Surfen und Kitesurfen. Abgerundet wird der Guide durch Übersichts- und Detailkarten, ein Farbkapitel zu den 20 Top-Erlebnissen, Reiserouten und einen Sprachführer.


 

Sprachführer Chile

Kauderwelsch – Spanisch für Chile Wort für Wort von Enno Witfeld (Reise Know-How Verlag)

Chile bietet in erster Linie Natur, diese jedoch in einer für ein einzelnes Land wohl einmaligen Vielfalt. Glücklicherweise ist Chile bisher von den Auswüchsen des modernen Massentourismus verschont geblieben, wozu sicherlich 17 Jahre Diktatur ihren Teil beigetragen haben. Trotzdem verfügt Chile über eine der besten touristischen Infrastrukturen Lateinamerikas, was Straßennetz, öffentliche Verkehrsmittel und Unterkünfte betrifft. Dieses Buch möchte in erster Linie Sprachkenntnisse vermitteln, die – in Verbindung mit einer respektvollen Neugier – sicherlich der wichtigste Schlüssel zu den ungewöhnlichlich offenen, gastfreundlichen und hilfsbereiten Chilenen und ihrem Alltag sind. Denn auch wenn junge Chilenen heute Englisch lernen und man im Süden manchmal sogar mit Deutsch weiterkommt: Mit Spanischkenntnissen signalisiert man, dass man sich für die Menschen interessiert und nicht nur zu konsumieren gedenkt.


 

Langenscheidt Universal-Wörterbuch Spanisch (Langenscheidt)

Mit dem kleinen, handlichen Universal-Wörterbuch Spanisch von Langenscheidt finden Sie schnell die Wörter und Wendungen, die Sie im Alltag und auf Reisen brauchen. Aussprachehilfen stehen bei schwierig auszusprechenden spanischen Stichwörtern. Das Wörterbuch enthält zahlreiche Extras, die bei einem Aufenthalt in Spanien, auf de Balearen und den Kanarischen Inseln hilfreich sind.
Zielgruppe: Reisende und Einsteiger ins Spanische

  • Rund 33.000 Stichwörter und Wendungen
  • Hochaktueller Wortschatz
  • Aussprachehilfen bei den spanischen Stichwörtern
  • Reise-Dolmetscher zu den Themen Kontaktaufnahme, Small Talk, Unterwegs, Shopping und Restaurant
  • Spanische Speisekarte
  • Reisetipps von A – Z

 

 

Belletristik

Die Allendes – Mit brennender Geduld für eine bessere Welt von Günther Wessel (Campus Verlag)

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts kämpften die Allendes mit dem Wort gegen die Großgrundbesitzer Chiles und für Freiheit und Gerechtigkeit. 1970, mit der Wahl des Sozialisten Salvador Allende zum Präsidenten des Landes, schien der Traum endlich wahr zu werden. Doch nur drei Jahre später zerbombte Pinochet mit dem Militär alle Hoffnungen. Die Intelligenz des Landes verschwand in Gefängnissen oder floh ins Exil, die Familie Allende wurde in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Isabel, die Nichte Salvador Allendes, führte den Kampf mit dem Wort weiter. Ihr erster Welterfolg war der Roman Das Geisterhaus, in dem sie bezeichnenderweise den Aufstieg und Fall einer chilenischen Familie erzählt. Günther Wessel hat die Autorin getroffen und mit ihr gesprochen. Sein Buch ist das Porträt einer Familie, die den Traum von einer besseren Welt nie aufgab.

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Aphrodite – Eine Feier für die Sinne von Isabell Allende (Insel Verlag)

„Ich kann die Erotik nicht vom Essen trennen, und ich sehe auch keinen Grund, warum ich es tun sollte, im Gegenteil.“ „Aphrodite“ ist ein Zeugnis der reinen Lebensfreude. Im Zeichen der Göttin der Liebe eröffnet uns Isabel Allende eine wahrhafte „Feier der Sinne“. Spielerisch, übermütig und keck preist sie Bett- und Tafelfreuden, führt uns ein in die Welt der Genüsse und erzählt von ihren höchstpersönlichen Erfahrungen auf diesem schier unerschöpflichen Gebiet. Der Band versammelt erotische Geschichten aus Orient und Okzident, anregende Bilder, Gedichte und Anekdoten, aber auch poetische Beschreibungen der aphrodisischen Wirkung von Gerüchen und Gewürzen. Dazu eine Fülle erprobter oder auch gewagter Rezepte der großen Köchin Panchita, die nicht zufällig Isabel Allendes leibliche Mutter ist.

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In Patagonien – Reise in ein fernes Land von Bruce Chatwin (rororo Verlag)

Patagonien – das malerisch schöne Land am Ende der Welt, das seit Anfang dieses Jahrhunderts politisch zwischen Chile und Argentinien aufgeteilt ist. Bruce Chatwin hat auf einer langen Reise dieses wilde Land erkundet. Seine Neugier und seine behutsame Art, auf die Einheimischen wie auf die Eingewanderten zuzugehen oder den Schicksalen Verschollener nachzuforschen, waren der Schlüssel zu den abenteuerlichsten Entdeckungen.

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Am Ende der Welt – Eine Reise durch Feuerland und Patagonien von Klaus Bednarz (rororo Verlag)

Eine magische Reise ans Ende der Welt! Klaus Bednarz hat die sagenumwobenen Regionen Feuerland und Patagonien bereist. Und so verschiedenartig wie die Landschaft sind auch die Menschen, denen er bei dieser Reise begegnet ist: Goldsuchern, Schafzüchtern, Missionaren, Abenteurern, Umweltschützern und Indianern. Packend und anschaulich erzählt Bednarz von ihrem Leben und der rauen, aber wunderschönen Natur, die sie umgibt.

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Bildbände

Patagonien und Feuerland von Ralf Gantzhorn (Bergverlag Rother)

Wild, ungebändigt und überirdisch schön – so beschreibt der Autor und Fotograf Ralf Gantzhorn das Land seiner Leidenschaft. Mit großartigen Aufnahmen zeichnet er ein umfassendes Bild von Patagonien und Feuerland, dem Süden Lateinamerikas. Vier Fünftel des Gebietes gehören zu Argentinien, dessen Anteil im Westen von den Vulkanen und Zinnen der Andenkordillere und im Osten vom Atlantik begrenzt wird. Dazwischen liegt das patagonische Tafelland, die mystische Pampa, die Heimat der Gauchos. Im scharfen Kontrast dazu stehen die Anden. Wie eine Fata Morgana ragen sie über der endlosen Steppe auf. Zu Granit gewordene Kletterträume, deren Anblick bei jedem dafür empfänglichen Menschen eine tiefe Ergriffenheit hinterlässt. Das beherrschende Element Patagoniens ist jedoch der Wind. Stets aus Westen stürmend, sorgt er für einen Himmel, dessen Reinheit und Farbintensität den besonderen Reiz dieser Gegend am Ende der Welt ausmacht. Unser Autor, Ralf Gantzhorn, erkundet in fast jedem (Nord-)Winter das seiner Meinung nach schönste Ende der Welt – sowohl in vertikaler als auch horizontaler Richtung. Im Ergebnis bedeutet das insgesamt über drei Jahre Reiseerfahrung im Land sowie zahlreiche Besteigungen namenloser und namhafter Berge, darunter so schwierige Klassiker wie der Fitz Roy oder den Cerro San Lorenzo. Das vorliegende Buch lädt nicht nur zum Schwelgen und Schmökern ein, sondern wartet auch mit handfesten Informationen auf. So findet der Wanderer alle Informationen inklusive Karten und Höhenprofil zu allen wichtigen Trekkingrouten des Landes, Kletterer können auf Routenskizzen (Topos) schon mal mit dem Finger den Gipfel ihrer Wahl erklimmen. Insgesamt hat Ralf Gantzhorn hiermit ein Standardwerk zu Patagonien geschaffen, geeignet als Inspirationsquelle für das unweigerlich entstehende Fernweh – und als prachtvolle Erinnerung für die Zeit danach. Ein Buch, das zum Träumen einlädt!

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Feuerland und Patagonien – Eine Reise in Bildern von Klaus Bednarz (Rowohlt Berlin Rother)

Mythos Feuerland und Patagonien: Diese Landschaften haben immer wieder Menschen aus aller Welt in ihren Bann gezogen. Klaus Bednarz hat die sagenumwobene Region bereist: Sein Buch enthält rund zweihundert Farbfotos, überwiegend unveröffentlichte Originalaufnahmen, die während der Dreharbeiten zu der Reisereportage „Am Ende der Welt“ entstanden. Sie dokumentieren die Route, auf der er den südlichsten Teil des amerikanischen Kontinents erkundet hat, mit seiner endlos weiten Pampa und dem Labyrinth aus Fjorden und Kanälen, seinen bizarren Gebirgsformationen, schroffen Küsten und feuchtkalten Regenwäldern. Die Fotos zeigen nicht nur die raue und zugleich mitreißend schöne Natur Feuerlands und Patagoniens. Sie zeichnen auch eindrucksvolle Porträts der Menschen in ihrem Kampf um das Überleben in einer lebensfeindlichen Region: Goldsucher, Gauchos und Schafzüchter, Landarbeiter, Missionare und Indianer, deren Vorfahren seit Jahrtausenden hier siedelten. Die faszinierenden Bilder lassen das Panorama einer geheimnisvollen Landschaft und ihrer Bewohner entstehen. Eine magische Bilderreise ans Ende der Welt.

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