Flora & Fauna

Aufgrund der weiten Ausdehnung über 39 Längengrade (17° bis 56°) sind in Chile viele verschiedene Vegetationszonen anzutreffen.

In den einzelnen Nationalparks kann man diese Vielfältigkeit bestaunen.

 

Flora

Vegetation ChileIm Bereich der Atacamawüste in Nordchile gibt es kaum Vegetation, außer in Küstennähe oder im Bereich der Anden. Es sind verschiedene Kakteenarten, Sukkulenten und Zwergsträucher vorzufinden. Wenn es jedoch aller paar Jahre zu heftigen Regenfällen in der Wüste kommt, werden weite Teile für wenige Tage von Millionen Blumen überzogen.
Südlich der Atacama folgt die Steppe mit trockenem Grasland und in den Anden kommt die steinharte Yareta („Andenpolster“) vor.

Yareta (CC BY by Miguel Vieira)

In den trockenen Gebieten wächst der sogenannte Boldo-Strauch, und an den Küstengebirgen und in den Anden können Nebelwälder auftreten.

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Die chilenischen Weinanbaugebiete beginnen im Bereich des Flusses Río Elqui, außerhalb des Flusstals gibt es nur Dornensträucher und Kakteen.

Honigpalmen (CC BY-SA by Pato Novoa)

In Zentralchile wächst die Honigpalme und die Araukarie. Letzterer ist der heilige Baum der Mapuche, dessen große Samen zur Ernährung dienten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Eukalyptus-Plantagen.

In Südchile sind ausgedehnte Wälder mit gemäßigtem Regenwald vorzufinden. Diese setzen sich vorwiegend aus Zypressen, Kiefern und Lärchen zusammen. Ebenso sind Antarktische Scheinbuchen und Pappeln weit verbreitet.

 

Copihue (CC BY-SA by Inao Vásquez)Die Nationalblume Chiles ist die rote Chilenische Wachsglocke Copihue. Sie ist eine Kletterpflanze.

Patagonien besteht aus weiten Steppen und Halbwüsten und an der Südwestküste findet sich die sogenannte Magellan-Tundra. Große Teile der Region Aisén und der Region Magallanes sind vergletschert, sodass hier keine Vegetation anzutreffen ist.

Feuerland ist von großen Mooren durchzogen, weshalb sich dort nur noch wenige Baumarten, wie die Lenga-, Magellan- oder Coihue-Südbuche, halten.

Außerdem wurden bisher über 3.000 Pilzarten in Chile entdeckt.

 

Fauna

In den Steppengebieten sind Guanakos (Wildkamele) weit verbreitet. In den Andenregionen leben Vikunjas und der Huemul (Andenhirsch), der als Nationaltier Chiles zusammen mit dem Andenkondor im Staatswappen dargestellt ist.

Der Chinchilla (Nagetier) sowie der Puma leben ebenfalls in den gebirgigen Steppenlandschaften. Die Wälder bieten Platz für Hirsche, Chilenische Waldkatzen, Füchse und für Kolibris.

 

Der Humboldt-Pinguin, Pelikane und Mähnenrobben leben an den kalten Küsten Nordchiles, Mähnenrobben und Magellan-Pinguine im eisreichen Süden.

Der majestätische Andenkondor ist fast über den gesamten Bereich Chiles verbreitet. Er zählt zu den größten Vögel der Welt.
Die großen Salzseen sind Heimat tausender Flamingos.

Im kargen Süden Feuerlands leben Eulen, Magellan-Füchse und Darwin-Nandus. Sehr häufig sind Strauchratten (Degus), die ausschließlich in Chile heimisch sind und fast das ganze Land in Erdhöhlen bewohnen, anzutreffen.